Campaigning Summit Switzerland 2015

Am 13. März fand in Zürich das wichtigste Treffen von Campaignern in der Schweiz statt: Der Campaigning Summit Switzerland 2015 brachte über 200 Teilnehmer aus sechs Ländern, um über Kommunikation, Politik und Kampagnen zu diskutieren.

Ralf Stüber (Marketingleiter PostFinance) eröffnete die Runde der Referenten mit seinem Vortrag über „Digitale Revolution – Transformation einer Branche, Sinnbild der Veränderung“. Seine Kernaussage für die anwesenden Campaigner war, dass in der digitalen Welt schnell agiert werden muss, um mithalten zu können.

Sunnie J. Groeneveld (CEO Inspire 925), befasste sich mit der Inspiration im eigenen Unternehmen und der Frage, wie man das „Engagement Level“ der eigenen Mitarbeiter steigern kann. Sie empfiehlt:
1. klare Ziele zu vermitteln und
2. die Mitarbeiter untereinander zu vernetzen.
Mit diesen zwei Empfehlungen können die Produktivität und Rentabilität gesteigert und Krankheitstage sowie Unfälle verringert werden.

Daniel Graf (Gamechanger & Campaigning Bootcamp) machte sich in seinem Referat „Mit dem Social Web ins Offline – Wie erfolgreiche Kampagnen beide Welten verbinden“ für die Verknüpfung von Online und Offline in Kampagnen stark. Seine Empfehlungen für Campaigner:
1. Unterstützer müssen als Multiplikatoren funktionieren, so können auch kleine Kampagnen erfolgreich werden.
2. Mit dem Baukastenprinzip (#Lovestorm) kann Authentizität geschaffen werden. Authentizität ist wichtig, denn nur so werden Kampagnen erfolgreich.

Sid Baldman, erfolgreicher Campaigner aus den USA, zeigte, wie man sich durch den Einsatz der neuesten Tools und Techniken Gehör verschafft, sogar dort, wo die traditionellen Medien versagen. Das Schlagwort war „Big Data“. Er zeigte, welche Daten in den USA gesammelt und wie diese dann im Wahlkampf verwendet werden. Big Data ist inzwischen auch bei uns immer wieder ein Thema. Jedoch ist eine solche Verwendung von privaten Daten aufgrund des Datenschutzes nicht möglich. Doch alle Daten, Tools und Techniken helfen nichts, wenn die Strategie nicht stimmt. Baldman liefert vier Tipps für die richtige Kampagnenstrategie:
1. Information: Push the message
2. Action: Building relationships
3. Community: Audience must interact with each other and beyond
4. Sustainability: Conversations and relationships deepen over time

Die letzte Referentin am Campaigning Summit war Celinda Lake, eine der führenden Meinungsforscherinnen der US-Demokraten. Sie zeigte, was man vom „state of the art“ der Meinungsforschung lernen kann. Argumente werden via Telefonanrufe getestet; Formulierungen und Satzfragmente werden geschliffen und perfektioniert, bis sie die höchste Zustimmung unter den Unterstützern und idealerweise den grössten Widerspruch vom Gegner erfahren.

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